La Stazione


Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 30.10.1996
Romanze zwischen zwei Zügen

ECHO Rosenheim vom 30.10.1996
Voll Komik, Vehemenz und Dramatik
Regiedebüt von Horst Halser gelungen

Valentinaden

Oberbayerische Volksblatt Rosenheim 02.06.1997
Unsterblich auch im Stall

ECHO Rosenheim vom 04.06.1997
Grotesken im Stall

'Guernica' und'Picknick im Felde'

Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 24.09.1997
Und ewig Bomben die Lautsprecher

ECHO Rosenheim vom 28.09.1997
Absurdes Theater gegen den Krieg

"Dramatische Werke" von Loriot

Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 29.05.1998
Mit Dr. Klöbners Plastikente

ECHO Rosenheim vom 03.06.1998
Loriot auf dem Lande

"Der Tod und das Mädchen" von Ariel Dorfmann

Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 25.11.1998
Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Backstage Theater überzeugt mit "Der Tod und das Mädchen"

ECHO Rosenheim vom 25.11.1998
Die Rache am Peiniger

"Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist

ECHO Rosenheim vom 26.05.1999
Vom Zerbrechen und Kitten

Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 26.05.1999
Dorfrichter im Kuhstall

Oberbayerisches Volksblatt vom 29.08.2000
Eine heitere Kurzfassung

"Dinner for one"

Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim 01.12.1999
"Dinner im Stall"


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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 30.10.1996

Romanze zwischen zwei Zügen

Vielversprechende Premiere des Theaterstücks " La Stazione" im Lockschuppen
"Zugfahrten", schreibt der Endorfer Dichter Franz Xaver Weiland im Programmheft des Theaterstücks, "Zugfahrten sind wie das Leben / ein Kommen und Gehen....Abschied / Wiedersehen / Aufenthalt...." Diese poetische Erkenntnis umschreibt in wenigen Worten die Handlung der Drei-Personen-Komödie " La Stazione " des italienischen Autors und Regisseurs Umberto Marino, die zum Abschluss der Rosenheimer Kleinkunsttage vom Ensemble des Backstage Theaters Rosenheim aufgeführt wurde. Das Stück, mit dem Horst Halser sein Regiedebüt gab, wurde bereits erfolgreich verfilmt und 1992 auf der Biennale in Venedig mit zwei silbernen Löwen ausgezeichnet.
Die Handlung ist rasch erzählt: Auf der Flucht vor Danilo begegnet die reiche, junge Flavia dem schüchternen Bahnhofsvorsteher Domenico. Während die sonst nur mit Chauffeur reisende Flavia auf den Zug nach Bari warten muss, entwickelt sich zwischen der mondänen Römerin und dem ein wenig vertrottelten Domenico eine zärtliche Liebesromanze. Der wüste Auftritt ihres eifersüchtigen Liebhabers Danilo verwandelt den zunächst verklemmten Hasenfuß in einen mutigen, beherzten Draufgänger. Doch als Danilo zur Strecke gebracht ist und endlich der Zug nach Bari einfährt, müssen sich die ungleichen Liebenden trennen.
Hermann Kunz als Domenico spielte das weltfremde Muttersöhnchen, das sich während der Nachtschicht im mühseligen Selbstkurs Englisch beizubringen versucht ("Toni´s father isn`t a woman) und nach unzähligen Dienstjahren mit rührseliger Pedanterie jeden Handgriff genau berechnet hat ("Der Kaffee braucht 75 Sekunden"), sehr glaubwürdig mit dem unbeholfenen Charme eines schon oft gedemütigten, kleinen Beamten. Ganz im Gegenteil dazu verkörpert Julia Schirp als Flavia perfekt die feine, verwöhnte Dame im tief ausgeschnittenen roten Kleid und wirkt zunächst tatsächlich seelenlos wie ein "reiches Porzellanpüppchen". Bald jedoch erkennt Flavia in dem schüchternen Domenico einen sensiblen, liebenswerten Menschen. Der hübschen Römerin wir nämlich erst durch Domenico ihr oberflächliches und verlogenes Großstadtleben bewusst, wo in den Wohnungen "immer der Fernseher läuft, aber niemand zu Hause ist" und "zuviel Platz ist für wenig Menschen".
Domenico zeigt sich den Genüssen des Lebens jedoch keinesfalls abgeneigt, In Flavias Gegenwart taut er endlich auf und wird, kaum zu glauben, sogar zum lebenslustigen Tänzer. Vergnügt und ausgelassen imitiert er "Dalli-Dalli-Quiz-Fragen" und wird geradezu leidenschaftlich, als er nach längerem Kampf Flavias primitiven Verlobten Danilo, überzeugend unsympathisch gespielt von Herbert Prechtl, raffiniert außer Gefecht setzt.
Zu den wehmütigen Klängen von "As time goes by" müssen Domenico und Flavia schließlich voneinander Abschied nehmen. Die Parallele zu "Casablanca" ist schön gewählt, sind doch auch hier die Liebenden in ihrem ganzen Wesen zu unterschiedlich. Vielleicht aber, und das mag den Zuschauer über das fehlende Happy-End hinwegtrösten, ist ihre kurze, rührende "Romanze", frei nach "Casablanca", ja dennoch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Georg Füchtner

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ECHO Rosenheim vom 30.10.1996

Voll Komik, Vehemenz und Dramatik
Regiedebüt von Horst Halser gelungen


In einer kleinen Bahnstation in Süditalien tritt Domenico seinen Nachtdienst an. Er weiß ja um diesen sinnlosen Dienst nach Vorschrift, macht sich nebenbei ans mühsame Englisch lernen, gießt sich ab und zu aus der Thermoskanne ein und wärmt sich die Hände am kleinen Eisenöfchen. Doch diese Nacht verläuft ganz anders als viele Nächte vorher. Nicht nur, dass draußen ein Gewitter tobt, plötzlich tritt in der Beschaulichkeit des Raumes (Bühnenbild in sorgfältiger Gestaltung von Franz Schröger) eine aufgeregte junge Frau dem erstaunten Stationsvorsteher gegenüber...........
Horst Halser dem Regisseur, gelang mit dieser zauberhaften Aktionskomödie eine ausgezeichnete Theaterarbeit, so hochdramatisch wie komisch. Seine hervorragenden Darsteller zeigten bemerkenswerte Leistungen die das Publikum im Lockschuppen am letzen Tag der diesjährigen Kleinkunsttage mit großem Beifall anerkannte.

Margrit Jakobi

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Oberbayerische Volksblatt Rosenheim 02.06.1997

Unsterblich auch im Stall
Valentinaden mit dem "Backstage Theater Rosenheim"


Es war der absurdeste Komiker den es in Deutschland je gab. Viele glauben seine Stücke, Szenen und Dialoge ließen sich ohne ihn nicht spielen, doch Karl Valentins melancholischer Humor, seine unglaublich komischen Alltagsdramen, sein Kampf gegen die Widrigkeiten der kleinen Welt, sein Sezierung der Sprache sind unsterblich. Dies zeigte auch das "Backstage Theater Rosenheim" um Regisseur Horst Halser mit einem Valentinabend im "Stall" der Malerin Aldona Sassek in Kieling bei Stephanskirchen. Gab es bisher in dem kleinen Stallgewölbe einige Male im Jahr Kunstausstellungen, hat jetzt auch das Backstage Theater ein Unterkommen gefunden.
Für Valentins komische Kurzdramen war der Raum, in dem etwa 60Zuschauer Platz finden, die wegen der fehlenden Bühne engsten Kontakt zum Geschehen haben, bestens geeignet.
Mit leichter Hand gestaltete Halser einen heiteren, unterhaltsamen Abend. Die "Intallschrammeln" streckten mit bayerischer Unterhaltungsmusik meist aus der Zeit Valentins vor, zwischen und nach den vier Szenen von Karl Valentin nicht nur die Zeit auf einen vollen Theaterabend, sondern unterhielten auch bestens………….
Nicht nur das Chaos im reich und liebevoll ausgestatteten Senderaum war eine Riesengaudi fürs Publikum, natürlich auch der Disput um die richtige Mehrzahl von Semmelknödel und um die zu heiße Suppe, um die so lange gestritten wird, bis der Hasenbraten im Rohr verbrennt, sowie das Drama des verunglückten Theaterbesuchs.

Raimund Feichtner

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ECHO Rosenheim vom 04.06.1997

Grotesken im Stall
Valentinaden mit dem Backstage-Theater


Das hätte dem Karl Valentin auch gefallen; Ein Theater im Stall! Seit einigen Jahren von Zeit zu Zeit schon als Ausstellungsraum genützt, hat nun das Backstage-Theater Rosenheim diesen Raum in einem Anwesen in Stephanskirchen für sich entdeckt. Unter der Regie von Horst Halser wurden dort "Valentinaden" aufgeführt. Die Volksmusik der Intallschrammeln umrahmte die kuriosen Geschichten auf feine stimmige Art und fand trotz einem konfusen Dirigenten-Michael Niggl als Karl Valentin- zu "den richtigen Tönen".
Um Streitereien bei Tisch ging es bei den "Semmelknödeln", und Michael Niggl war ein rechthaberischer Grantler, der seiner Frau- Brigitte Brand all Liesl Karlstadt- das Leben wahrlich schwer machte. Lang, schlaksig, mit ausgeprägter "Bergerac"-Nase, er, adrett und selbstbewusst sie, waren beide eine gekonnte Wiedergabe ihrer berühmten Vorbilder. Die Szenen einer Ehe führten vom Knödel-Diskurs über zu heiß gekochte Suppe und verbranntem Hasenbraten bis zum verpatzten Theaterbesuch.
Christin Mareth verkörperte den störrischen Valentin und Brigitte Brand als Liesl Karlstadt. Hatte ihre liebe Not mit dem ungeschickten mürrischen Haustyrannen. Immer absurder wurden die Situationen und das Publikum amüsierte sich köstlich.
"Im Senderaum" gelang es dem Valentin des Michael Niggl das perfekte Chaos zu inszenieren.
In dieser besonderen Atmosphäre gelang dem Regisseur Horst Halser mit seinen Schauspielern eine liebenswürdige-heitere und absurde Wiedergabe der allseits bekannten Grotesken.

Margrit Jakobi

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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 24.09.1997

Und ewig Bomben die Lautsprecher
Arrabal-Stücke im Rosenheimer Theater am Markt

Mit dem Thema Krieg beschäftigen sich die beiden selten gespielten Einakter "Guernica" und "Picknick im Felde" des Spanischen Autor Fernando Arrabal, die das Ensemble Theater am Markt unter der Regie von Horst Halser aufführt.
Das Stück "Guernica" besteht vordergründig aus der Auseinandersetzung eines alten Ehepaares – er ein kümmerlicher Macho, sie ein unselbständiges Heimchen. Dieser Privat-Gefühlskrieg als Flucht vor der grauenhaften Realität draußen wird immer wieder vom Bombardement und dem Schritt marschierender Soldaten aus Lautsprechern unterbrochen. Dr. Paul Huppertz spielt souverän den eitlen, unsensiblen Ehemann Fancho, Dr. Irmi Maier, von der nur manchmal eine Hand zu sehen ist, ebenso packend-konzentriert dessen verschüttete Ehefrau.
Wie ein bösartiger Roboter schaut hin und wieder ein Offizier (Hermann Kunz mit diabolischer Mimik) in den Raum und fordert von Fancho stumm Unterwerfungsgesten: Irrlichternd tobt zwischendurch ein überdrehter Schriftsteller (Christian Mareth) samt einem speichelleckenden Journalisten (Walter Schöpf) über die Bühne und ergötzt sich an der dramatischen Situation, die er nicht als Menschenquälerei, sondern als Karriere-Sprungbrett betrachtet. Im Gegenzug Huschen im Schutze der Dunkelheit eine Mutter und ihre Tochter(Monika und Pia Richter) mit Nachschubwaffen durch die Szenerie. Das Premierenpublikum im ausverkaufen Saal spendete nachdenklichen Beifall.
Surrealistischer gestaltete sich Arrabals zweiter, 1992 geschriebener Einakter. Der Soldat Zapo ( Hermann Kunz) baut einsam seine Stellung auf. Überraschend erscheinen seine Eltern mit einem Picknick-Korb. Vater ( Dr. Paul Huppertz) schwärmt von alten Zeiten als Kavallerist, und Mutter (Monika Richter) wäre auch am liebsten Soldat geworden.
Als plötzlich ein feindlicher, ebenso unbedarfter Soldat (Walter Schöpf als Zepo) erscheint, wird er unter der Regie des Vaters gefangen genommen, aber bald wieder seiner Fesseln entledigt, damit auch er am Picknick im Felde teilnehmen kann. Diese Geste bleibt aber von Misstrauen überlagert. Der Auftritt der Sanitäter, die auf Verwundete und Tote Hoffen, ist Vorbote des plötzlichen Endes, das wie in Damokles-Schwert über der naiv-lustigen Gesellschaft hängt.
Regisseur Horst Halser hat sich an zwei schwere Stücke gewagt, die er aber hat ausbalancieren können. Die Kriegsgewalt, die jeweils auf das Individuum eindringt, hat er durch eine aufwendige Lichttechnik- und Tonanlage beeinduckend ins Theater geholt. Seine Darsteller sind sehr konzentriert bei der Sache, und der niederrheinische Zungenschlag verleiht Dr. Paul Huppertz in diesen Breiten etwas Exotisches und steigert damit noch den Manierismus in seinen beiden Rollen.
Das Publikum klatschte nach dem zweiten Stück befreiter, es gab eine ganze Reihe "Vorhänge" für die beachtliche Leistung der Truppe, die hier keine leichte Kost zu bescheren hatte.

Hendrik Heuser

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ECHO Rosenheim vom 28.09.1997

Absurdes Theater gegen den Krieg
Antikriegsstücke von Fernando Arrabal im Theater am Markt


Das Grauen des Krieges führt der katalonische Autor Fernando Arrabal in absurden Szenen, seiner beiden Antikriegsstücke "Guernica" (entstanden nach dem weltbekannten Gemälde von Pablo Picasso) und "Picknick im Felde" vor.
Horst Halser inszenierte die beiden Einakter im Theater am Markt in Rosenheim.
Das auf wenige Requisiten – ein Tisch, ein Stück Mauer, Stacheldraht und einige Säcke- reduziertes Bühnenbild von Franz Schröger vermittelt die Trostlosigkeit des Schauplatzes. Geräusche von Maschinengewehrsalven und Marschierschritten unterbrechen brutal die Klänge katalonischer Madrigale. Ein Mann der Schutz unter einem Tisch suchte wird aus dem Dunkel sichtbar. Seine Frau ist hinter einer Mauer verschüttet, verborgen für ihr, wie für die Zuschauer. Dr. Paul Huppertz gibt dem selbstherrlichen Gatten und ängstlichen Bürger glaubwürdige Gestalt. Eine Frau, ein Kind auf der Flucht; ein impertinenter Offizier, ein Schriftsteller und ein Journalist kommen und gehen. Das Debakel des streitbaren Paares wiederholt sich monoton, immer wieder abrupt gestoppt von heftigen Bombardements beim letzten Fliegerangriff wird auch der Mann unter den einstürzenden Mauern begraben. Das gemeinsame Lache ertönt aus dem Jenseits.
In "Picknick im Felde" benützen die Eltern eines Soldaten einen Kriegsschauplatz als Sonntägliches Ausflugsziel, um ihren Sohn zu besuchen. Konträr zum kampfbegeisterten Vater (Dr. Paul Huppertz) schreibt Zappo der Sohn (Hermann Kunz) "Soldaten sind Mörder" an die Wand, schließt die Augen beim Schießen und bettet ein Vater unser. Als er einen Gefangenen Zepo (Walter Schöpf) macht, wird auch dieser von der Familie zum kuriosen Picknick eingeladen. Wie Zapo schließt auch er die Augen wenn, er schießen muss. Der eine strickt Pullover in der Gefechtspause, der andere bastelt Stoffblumen im Schützengraben. "Krieg ist ein Kinderspiel" sagt die Mutter (Monika Richter) "Gebt den Generälen Gittaren und Kastagnetten. Frustrierte Sanitäter suchen vergeblich nach Toten oder Verletzten. Schließlich tanzen alle zu Paso-doble-Klängen vom Grammophon, bis Maschinengewehr-Salven sie niedermähen. Endlich Arbeit für die Sanitäter-
Horst Halser führte seine Darsteller engagiert zwischen Dramatik und Komik.
Er und seine Akteure ernteten verdient reichlich Applaus vom Premierenpublikum.

Margrit Jakobi

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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 29.05.1998

Mit Dr. Klöbners Plastikente
Backstage Theater Rosenheim spielt zwölf Sketche von Loriot


Dr. Klöbner und Herr Müller-Lüdenscheidt sind diesmal ganz real, sitzen ganz nackt in der Badewanne, streiten sich darum, ob Dr. Klöbners kleine gelbe Plastikente ins Wasser darf und wer länger tauchen kann. Horst Halser hat mit seinen Akteuren vom Rosenheimer Backstage Theater das Wagnis auf sich genommen, Loriots Zeichentrickknollennasenmännchen zu Fleisch werden zu lassen. Es zeigte sich bei der Premiere von zwölf Loriot-Sketchen im urigen Theater im Stall in Kieling bei Stephanskirchen, dass Loriots Miniaturen unverwüstlich sind.
So erlebten die Premieregäste einen heiteren Abend den kleinen Widrigkeiten im alltäglichen Zusammenleben, die sich bei Loriot zu großen Krisen auswachsen.
Höhepunkt des Abends war – besonders für die heftig kichernden Damen – der absurde Streit der nackten Männer in der Badewanne, bei dem es allerdings nicht alles zu sehen gab. Walter Schöpf und Christian Mareth zeigten auch unbekleidet ihre Qualitäten als Schauspieler und als Badewannentaucher.
Da die Bundestagswahl vor der Tür steht, wählte Halser für den zweiten Teil des Abends einige politische Scherze Loriots aus. Zwar stammen sie aus den 70er Jahren, der Zeit der sozialliberalen Koalition, doch waren sie auch heute noch aktuell.
Der dennoch überaus amüsante Abend, bei dem das Inntalduo, Dr. Markus Singer und Peter Wimmer, mit Gitarre und Akkordeon die Szenen mit gefälliger Unterhaltungsmusik kurzweilig verband, endete mit der ebenfalls berühmten Szene "Schmeckt`s". Die Kalbshaxe Florida bleibt dem Gast (Paul Huppertz) nicht einmal im Halse stecken, denn bei der freundlichen Fragerei des Obers (Michael Niggl) und anderer Gäste kommt er nicht dazu, nur einen Bissen zu tun. Wenn auch die Kalbshaxe (eine Anfertigung aus Leberkäse) nicht schmeckte, der Abend tat´s.

Raimund Feichtner

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ECHO Rosenheim vom 03.06.1998

Loriot auf dem Lande
"Backstage Theater" mit dramatischen Szenen in Kieling


Der Regisseur inszenierte zwölf Stücke aus Loriots "dramatischen Werken".
Die Szenen waren eher komisch als dramatisch, aber die menschlichen Marotten und Unzulänglichkeiten riefen bei manchen Bühnenpersonen durchaus Aggressionen aus.
Beim "Feuergeben" strapazierte Michael Niggl in bester Loriot-Manier die Geduld vom Bernhard Huber als feuerlosem Raucher, der Niggl in Mimik in nichts nachstand. In "Frühstück und Politik" versuchte Sabina Montes charmant als party-versierte Ehefrau ihrem Gemahl (Michael Niggl) die Besuchsreihenfolge einzutrichtern.
Beziehungsprobleme hat Günter Soffner als ruhebedürftiger Gatte. Eigentlich will er einfach nur dasitzen, doch sein Weib raubt selbst diesem Gutmütigsten den letzten Nerv. Ein zu hart gekochtes "weiches" Ei führt zu immer hitziger werdenden Diskussionen und ruft im fassungslosen Gemahl niedere Mordgelüste hervor. Das streitende Ehepaar spielten mit viel Temperament Brigitte und Walter Schöpf.
Und noch eine Szene einer Ehe: Ein defekter Fernseher entzweit das sonst vereint glotzende Paar (Sabina Montes und Christian Mareth).
Von unwiderstehlicher Komik: die "Herren im Bad" (Walter Schöpf und Christian Mareth). Dr. Klöbner und Herr Müller-Lüdenscheidt diskutieren leidenschaftlich, ob man mit oder ohne Wasser badet und ob die Ente mitgebracht werden darf.
Typgerecht besetzt auch die Darsteller der weiteren Stücke, die sich über den Nonsens von Bundestagsreden, Politik und Fernsehen und desorientierte Wählerumfragen lustig macht. "Schmeckt´s" erzählt vom frustrierten Gast (Paul Huppertz), dem ständig ins Essen gequatscht wird und vereint zum Schluss noch alle Akteure auf der Bühne.
Mit ihrem Regisseur konnten sie viel Beifall von einem animierten Publikum entgegennehmen.

Margit Jacobi

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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 25.11.1998

Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Backstage Theater überzeugt mit "Der Tod und das Mädchen"


Es ist ein Schluss, der nicht befriedigt. Das Opfer schreckt vor der Rache an seinem Peiniger zurück. Es bleibt ewig Opfer. Die Tat bleibt ungesühnt. So endet Ariel Dorfmanns Schauspiel "Der Tod und das Mädchen", dass das Backstage Theater Rosenheim in Horst Halsers dichten und überzeugenden Inszenierung auf der Bühne im Rosenheimer Lockschuppen darbot.
Häufig bleiben die Taten von Diktatoren und ihrer Helfer ungestraft. Dies zeigt derzeit der politische und juristische Streit um den Diktator Augusto Pinochet. Diese Erfahrung musste der Argentinier Dorfmann in seinem Heimatland und in Chile machen.
Vor allem dank Elfriede Fokh gelingt dieses Kammerspiel und wird zu einer Quälenden Auseinandersetzung des Opfers mit dem Täter. Elfriede Fokh spielt glaubwürdig diese starke Frau, die der Folterung wiederstand und den Namen ihres Mannes nicht preisgab, die jetzt mutig Gerechtigkeit fordert. Doch sie spielt ebenso feinnervig das gebrochene Opfer, das für immer von den körperlichen und seelischen Torturen gezeichnet ist, das sich schließlich nicht vom Täter befreien kann.
Gerd Meiser ist als Gerardo Escobar der freundliche Anwalt von nebenan, der sich männlich gibt und doch innerlich schwach ist. Er vertritt das Recht und nicht die Gerechtigkeit. Er arrangiert sich mit den politischen Gegebenheiten und Möglichkeiten. Er bleibt vernünftig.
Hermann Kunz gab sich als Dr. Roberto Mirando redlich Mühe. Er spielte ihn mit freundlich scheinender Überlegenheit, die seine Kälte und Falschheit nicht überdecken konnte. Ariel Dorfmann wollte jedoch Zweifel an der Identität des Folterers und an Paulinas Behauptungen aufkommen lassen.
Ihm glaubte man von Anfang an den Folterarzt, der bis zum Schluss seine Tat auch unter An- drohung des Todes leugnet.
Paulina wiederum ist zu schwach, um wirklich abzudrücken und sich von Dr. Mirando zu befreien. Der Gerechtigkeit wird auch in ihrem Fall nicht zum Sieg verholfen.

Raimund Feichtner

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ECHO Rosenheim vom 25.11.1998

Die Rache am Peiniger
Backstage Theater zeigt "Der Tod und das Mädchen"


Menschenrechtsverletzungen geschehen bis zum heutigen Tag auf dieser Welt. Der Schriftsteller Ariel Dorfmann, 1942 in Argentinien geboren, lebte bis 1973 als Anhänger der Politik Allendes in Chile. Er musste das Land verlassen, nachdem Augusto Pinochet mit einem Militärputsch die Macht übernommen hatte. In seinem 1990 entstandenen Bühnenstück " Der Tod und das Mädchen" setzte sich der Autor mit Gewaltverbrechen, Folter und Vergewaltigung auseinander. Seit einigen Jahren erfolgreich auf internationalen Bühnen gespielt, von Roman Polanski verfilmt, wagte sich nun Regisseur Horst Halser daran, das Stück auf der Bühne des Rosenheimer Lockschuppens in Szene zu setzen.
An einem unbenannten Ort in einem Haus am Meer begegnen sich drei Menschen. Sandras Lindes Bühnenbild erreicht mit einfachen Mitteln optische Wirksamkeit. Ein leichter Vorhang, Schiebetüren nur aus Holzlatten, geben Sicht auf drinnen und draußen zugleich. Eine Frau wartet auf ihren Mann und löscht das Licht, als sich ein Auto nähert. Erst als er ins Zimmer tritt und sie besänftigt, löst sich langsam ihre Angst. Gerd Meiser als Rechtsanwalt Gerardo Escobar bringt immer wieder Beruhigung und Vernunft in das sich bald dramatisch entwickelnde Spiel, umso dramatischer dann seine seltenen Ausbrüche.
Von der Regierung wurde er soeben zum Vorsitzenden eines Amtes ernannt, das Menschenrechtsverletzungen während der vergangenen Diktatur untersuchen soll. Seine Frau war Opfer schlimmster Folterungen und leidet an den Folgen dieser Gewalttaten. Elfie Fokh gelingt es von Anfang bis Ende des Psychodramas, mit subtilem Agieren die Spannung zu halten.
Gerardo hatte eine Reifenpanne bei seiner Heimfahrt und ein Fremder brachte ihn zurück. Dieser Dr. Roberto Mirando kommt spät nachts zu den Escobars, um Gerardo zu seiner Ernennung zu gratulieren.
Paulina glaubt, in dem Arzt ihren Peiniger während der Gefangenschaft zu erkennen. Da ihre Augen damals verbunden waren, verlässt sie sich auf Stimme, Haut, Geruch als sicheres Beweismittel. Dazu findet sie im Auto von Mirando eine Kassette mit Schuberts Streichquartett "Der Tod und das Mädchen", das sie während ihrer Folter und der Vergewaltigung ständig hören musste. Schubert, dessen Musik sie einst besonders liebte, ist nun eine Erinnerung an ihre Qualen.
Die Pistole im Anschlag, klagt sie den gefesselten Mirando an und will ihn zwingen, sein Geständnis zu unterzeichen. Hermann Kunz verkörpert den möglichen Verbrecher mit seiner Entrüstung, Angst, Verzweiflung, Resignation und Wut in glaubwürdiger Umsetzung.
Gewalt gegen Gewalt, ist das eine Lösung ?- doch : "Was verlieren wir, wenn wir einen von euch töten?" fragt Paulina am Ende.
Nach eindringlichen Spiel von Elfie Fokh und den kongenialen Leistungen von Gerd Meiser und Hermann Kunz inszeniert Horst Halser einen beeindruckenden Theaterabend

.Margit Jacobi

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ECHO Rosenheim vom 26.05.1999

Vom Zerbrechen und Kitten
Backstage Theater spiel Kleists "Der zerbrochene Krug"
in Kieling

"Üb immer Treu und Redlichkeit" ertönt die Melodie. Ja, wenn das so leicht währe! Der Geist des Dorfrichters Adam ist der einen Moralisten, sein Fleisch das eine s Lüstlings. Im Theater im Stall in Kieling setzte Regisseur Horst Halser das Lustspiel "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist mit dem Ensemble des Backstage Theaters schwungvoll in Szene.
Das bäuerliche Ambiente der ehemaligen Stalls ist die passende Umgebung für das Geschehen in der Schlafkammer des Dorfrichter Adam, die zugleich als Gerichtszimmer dient.
Mit seinem Klumpfuß hinkt Adam zum Waschtisch und macht schmerzlich-verzerrt Katzenwäsche. Gestört wird er dabei vom Schreiber Licht, der sich heuchlerisch nach dem Grund der Plessuren erkundigt. Michael Niggl als Licht agiert im köstlichem Wechselspiel von Beflissenheit und Schadenfreude. Mit süffisantem Lächeln kündigt er das Erscheinen von Gerichtsrat Walter aus Utrecht. Der pensionierte Oberstaatsanwalt Peter Pawlowski gibt dem unbestechlich korrekten Rechtspfleger glaubwürdige Gestalt. Als sein Diener verschafft sich Regisseur Halser traditionsgemäß einen kurzen Auftritt, frei nach dem Hitchcock- Faible.
Wie Richter Adam allen phantasievollsten Erklärungen zu seinen Verletzungen und der fehlenden Amtsperücke gibt, sie förmlich aus dem Ärmel schüttelt, das spielt Paul Huppertz in köstlicher Manier. Er nutzte seine Paraderolle mit allen Facetten der Schauspielkunst.
Den Befehlston hat er ebenso im Repertoire wie schmeichlerische Anbiederei, Bestechung und Erpressung.
Turbulent wird es schließlich beim Gerichtstag, als Klägerin Frau Marthe (Sehr resolut Brigitte Schöpf) nebst Tochter Eva (Petra Biglmeier) beklagtem Ruprecht (Christian Mareth) mit seinem Vater, dem Bauern Veit (Walter Schöpf) erscheint. Laut beklagt sie einen zerbrochenen Krug, ein wertvolles Erbstück. Die aufmerksam neugierige Frau Brigitte(Monika Richter) deckt eindeutige Beweisspuren auf, die Schlinge um des Übeltäters Hals hat sich zugezogen. Evas Ehre ist gerettet, der Dorfrichter des Unrechts überführt.
Horst Halser hat dem Amüsierten Premierenpublikum mit seinem Ensemble einen sehr vergnüglichen Theaterabend geboten.

Margrit Jacobi

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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim vom 26.05.1999

Dorfrichter im Kuhstall
"Backstage-Theater" und "Der zerbrochene Krug"


Die Bühne ist in einem Stall in Kieling bei Stephanskirchen. 60 Besucher finden hier Platz, und es ist die von Heinrich von Kleist in seinem Einakter "Der zerbrochene Krug" so vorgegebene Wohn- und Gerichtsraum von Richter Adam. Das Ambiente, dass sich das Rosenheimer Backstage-Theater unter Regisseur Horst Halser dafür ausgewählt hat, passt gut dazu.
Beim Gerichtstag geht es um einen Krug von Frau Marthe. Ein Besucher war Spätabends in der Kammer von Tochter Evchen und als Ruppert, ihr Verlobter, die verriegelte Tür eintrat, flüchtete der Besucher unerkannt, stieß dabei den Krug um und erhielt zwei Hiebe auf den Kopf.
Kleist hat den Richter Adam und das Ziel seiner Begierde Eva genannt, um zu zeigen: das ist jeder von uns. Der Gerichtsschreiber sägt erfolgreich am Stuhl des Richters, und dem Gerichtsrat wäre es lieber, wenn die Rechtspflege hier nicht das Gesicht verlöre.
Paul Huppertz gab eine schlitzohrigen, im Brustton der Überzeugung ständig herumlavierenden Adam, Michael Niggl einen buckelnden Schreiber und Peter Pawlowski einen asketisch knappen Gerichtsrat. Elisabeth Pawlowski spielte die leicht eingeschnappte Magd Grete, Regina Stuffer die schnippische Jungmagd Liese, Brigitte Schöpf die aufgeregte Marthe und Petra Biglmeier die um Fassung ringende Eva. Christian Mareth gab den Rupprecht in ruppig-aufbrausender Jungmännerart und Walter Schöpf dessen Vater als beschwichtigenden Kleinhäusler Profil. Monika Richter verlieh ihrer als Zeugin gehörten Frau Brigitte den Anflug einer jüngerer Ausgabe der Miss Marpel.
Nach eineinviertel Stunden spendete das amüsierte Publikum viel Beifall für eine kompakte Ensembleleistung mit einem herausragenden Paul Huppertz.

Hendrik Heuser

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Oberbayerisches Volksblatt vom 29.08.2000

Eine heitere Kurzfassung
"Der zerbrochene Krug" in der Arena am Lokschuppen


Ein lauer Spätsommerabend lockte, die Mückenplage hielt sich in Grenzen, und ursprünglich umfassende und sprachlich äußerst anspruchsvolle Stück wurde auf weniger als die Hälfte leicht verständlichen Textes zusammengestrichen und umgeschrieben.
Amüsant und doch nicht ohne Tiefgang war das Spiel um den korrupten Dorfrichter Adam von Horst Halser in Szene gesetzt worden. Ohne Scheu und mit Mut zur Hässlichkeit spielte Paul Huppertz den Dorfrichter, der für sein missglücktes nächtliches Abenteuer bei der schönen Eva (Petra Biglmeier), bei dem ein Krug von Evas Mutter (Brigitte Schöpf) zerbrach, deren Verlobten Rupprecht (Christian Mareth) büßen lassen möchte. Sein Pech, das ausgerechnet an diesem Tag Gerichtsrat Walter (vornehm bestimmt Peter Pawlowski ) dem Dorfrichter einen Inspektionsbesuch abstattet. Dorfrichter Adam verstrickt sich bei seiner Verhandlung gegen Rupprecht selbst in Widersprüche. Im Hintergrund spinnt dabei der servile Scheiber Licht(Michael Niggl) der um des Richters Schandtaten weiß, seine Fäden.
Und er ergreift die Chance. Nach der Überführung und Flucht des Richters übernimmt er dessen Stelle.
War die eigentümliche Gerichtsverhandlung flott inszeniert, verlangsamte Regisseur Halser in der von ihm geschriebenen Anfangs- und Schlussszene beträchtlich.
Der nach seinem nächtlichen Abenteuer erheblich lädierte Richter zeigte sich beim Erwachen, von aller Würde entkleidet, in alten Unterhosen und legte sich erst langsam mit seiner Robe die vermeintliche Würde an. Und in der Schlussszene war es der Schreiber Licht, der die im Dreck liegende Robe kurz säubert und überstreift. Doch auch bei ihm ist eine Robe kein Garant für die Gerechtigkeit.
Premiere hatte diese Inszenierung des Backstage-Theaters bereits im Mai 1999. Sie erlebte an verschiedenen Spielorten immer wieder neue Aufführungen. Entsprechend praktisch und einfach ist deshalb auch das Bühnenbild gehalten, das sich neben einem Kastenbett, Stehpult, Tischen, Stühlen und Bänken sich auf wenige passende Requisiten beschränkt. Wer einen Klassiker des deutschen Lustspiels in einer unanstrengenden, heiteren Kurzfassung sehen will, die heutigen Sehgewohnheiten weitgehend entgegenkommt, ohne banal zu werden, sollte sich beim nächsten Gastspiel des Backstage-Theaters doch für einen Besuch entscheiden.

Raimund Feichtner

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Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim 01.12.1999

"Dinner im Stall"

Die traditionelle Weihnachtsaustellung in der Galerie im Stall wurde dieses Jahr mit der englischen Slapstick-Komödie "Dinner for one" eröffnet.
Unter der Regie von Horst Halser spielten Elisabeth Pawlowski und Michael Niggl vom Backstage-Theater Rosenheim die Rollen der Miss Sophie und ihrs Butlers James. In ihrer witzigen und schwungvollen Darstellung kamen sie den Figuren des beliebten Silvester-Fernsehsketches täuschen nahe.

Margit Jacobi

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